Episode 8 - Eine Schulbegleitung für mehrere Klassen?

Shownotes

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Transkript anzeigen

00:00:08: Wenn jemand vorne ist und sich als Mitglied des Klassenverbandes fühlt, dass man so eine Art Konglomerat der Schüler, der Mitarbeiter und uns bildet.

00:00:19: Und miteinander arbeitet.

00:00:21: also so ganz offen.

00:00:22: das System hat Das bonierte System Schule was wir ja eigentlich sind wirklich mal ein bisschen nach außen öffnet.

00:00:30: Die unterstützen mich beim Arbeitsblatt austalen die unterstützen mich bei der Kontrolle die unterstützen mich auch schon Mal wenn einer sagt ich mir is schlecht.

00:00:39: Ihr hört

00:00:39: Klassenklima.

00:00:40: Der Talk über Schubbegleitung

00:00:42: von SAP Ruhr.

00:00:43: In diesem Podcast reden wir darüber, was es bedeutet und braucht um Schubegleiter zu sein.

00:00:48: Hürden, Kontroversen oder Erfolge?

00:00:50: All das bespreche ich – fehl als freie Journalistin diesmal mit Bärbel Rote.

00:00:55: Sie ist seit zweieinhalb Jahren die Daktische Leiterin der Hartsteingesamtschule in Witten.

00:00:59: Die SAP Ruher ist mit dieser Schule in einem bestimmten Pilotprojekt Aber dazu gleich mehr!

00:01:04: Erst mal zu den Keyfacts.

00:01:06: Es ist eine Gesamtschule, heißt an der Schule kann man alle Abschlüsse machen.

00:01:10: Dementsprechend sind auch viele Schüler da insgesamt neunhundert die alle sehr individuell sind.

00:01:17: Wir sind auch in der Schule des gemeinsamen Lernens.

00:01:19: das heißt also wir haben Kinder die haben Lernerstatus sie sind geistig gg oder sie sind emotional eingeschränkt was immer das heisst also dass es ja das jetzt adhs ist oder was auch immer die dann gemeinsam im Unterricht beschult werden und die auch bis zum gewissen Grad Noten erhalten.

00:01:41: Und das macht eben, das macht bunte Schule aus!

00:01:43: Wir sagen ja immer wir sind eine bunte Schule, wir sind für jeden da... ...und was uns als Hadensteiner ganz besonders auszeichnet ist, wir haben einfach immer gute Laune.

00:01:52: Mein Bild, was in meinem Büro hängt, das ist der Bedar.

00:01:56: Diese Enden, die man macht ... diese lustigen Enden.

00:02:01: Da ist total dunkelgrün riesige Wellen und in der Mitte sitzt ein Boot.

00:02:05: Alle lachen, süppeln sich ein und rudern und gehen nicht unter.

00:02:10: Genauso sehe ich das Leben auch.

00:02:12: Egal was uns von oben oder unten entgegenschlägt, wir werden nicht untergehen.

00:02:16: Wir lachen!

00:02:17: Jetzt ist ja eure Zusammenarbeit mit der SAP Ruhe schon bisschen ... ungewöhnlicher, also in einem positiven Sinne dass ihr ein bestimmtes Konzept

00:02:27: macht.

00:02:28: Wie heißt das Konzept oder was genau ist es denn?

00:02:31: Ja, wir sind im Poolprojekt unterwegs und das hat die Stadt Witten eingeführt.

00:02:36: Und das heißt tatsächlich dass wir in der Schule Kinder, die begleitet werden durch Integrationskräfte nicht mehr in der Einzelbetreuung betreuen sondern Wir haben die Integrationskröte in die Klassen integriert.

00:02:50: sprich Frau Rote ist jetzt in der Fünf A und B zuständig für die gesamte Klasse.

00:02:57: Und nicht nur für den Jonathan oder den alles erfundenen Namen, aber auch für die Erika, die sich angeblich nicht benehmen können oder dieses und jenes nicht schaffen oder unter Autismus leiden sondern die Poolbegleiter und Innen sind immer mit als Unterstützer im Teen-Teaching für die ganze Klasse zuständig.

00:03:17: Pool heißt an der Stelle also erstmal, dass die Esser Beruhr als Träger ein festes Team an Schubegleitungen an der Gesamtschule einsetzt.

00:03:24: Diese teilen sich dann auf die Klassen auf und nicht auf einzelne Schüler – heisst für die Schule als Institution auch, das sie feste Ansprechpartner

00:03:31: haben!

00:03:32: Diese acht Leute sind bei uns auf zwei Gebäude aufgeteilt, haben da ihr eigenes Büro.

00:03:39: Können sich da aufhalten können ins Internet, können sich über unsere Homepage krank melden.

00:03:43: also erst mal die Rahmenbedingungen, die dann so gelten und haben dann die Möglichkeit sich selber Klassen zuzuordnen indem sie beobachten.

00:03:51: wir haben immer eine Einführungsphase da kann man gucken wo sind die schwierigen Kinder?

00:03:55: Und der Abteilungsleiter und ich als dedaktische Leitung sagen am Ende da brauchen wir Unterstützung.

00:04:01: Und dann bedeutet Pool eben auch.

00:04:02: Ich habe vom SAB diesen Pool zur Verfügung und kann den individuell da einsetzen, wo er gebraucht wird.

00:04:09: Sprich ist der Jonathan jetzt mal gut drauf.

00:04:13: Dann kann die Mitarbeiterin auch meine ganz andere Klasse gehen.

00:04:17: oder spontan wird gesagt wir brauchen dich heute unbedingt da!

00:04:21: Da ist jetzt was vorgefallen.

00:04:22: du musst dahin.

00:04:24: Wir machen das immer an Klassenfest.

00:04:25: Also wir machen jetzt keine einzelnen Gruppen und dann muss die Begleiterin oder der Begleitertort unterstützen, sondern wir schicken die Mitarbeiter in die Klassen.

00:04:35: Und woher kamen die Idee für so ein Modell?

00:04:39: Das muss ich tatsächlich meiner Vorgängerin zugutehalten.

00:04:44: Die hat da ganz stark für gekämpft weil der Tenor bei uns war.

00:04:49: Diese Einzelkinder fühlen sich oft auch stigmatisiert.

00:04:53: Und die Lehrkräfte auf der anderen Seite fühlten sich gestört, weil natürlich die Person, die neben ihm im Sitz dann auch oft bemüht war da noch mal zu sprechen und zu unterstützen.

00:05:02: Dann haben sie gesagt diese Einzelbetreuung ist manchmal kontraproduktiv.

00:05:07: Die Idee war da und wir haben dann auch gesagt wenn jemand

00:05:10: vorne ist

00:05:12: als Mitglied des Klassenverbandes fühlt.

00:05:15: Ich muss vorsichtig sein, weil Teamteaching soll hier nicht bedeuten, dass die Integrationskräfte die Klassenleitung übernehmen.

00:05:24: Das dürfen sie absolut nicht.

00:05:26: Da muss immer jemand dabei sein.

00:05:28: Aber dass man so eine Art Konglomerat der Schüler und Mitarbeiter uns bildet und miteinander arbeitet also ganz offen das System macht.

00:05:38: Das bonierte System Schule was wir ja eigentlich sind wirklich mal ein bisschen nach außen öffnet.

00:05:44: Nachdem

00:05:44: die Idee da war, gab es erst mal eine Ausschreibung für ein Pilotprojekt der Stadt Witten.

00:05:49: Darauf konnten sich verschiedene Träger für Schulbegleitung mit Konzepten bewerben.

00:05:53: Die verschiedenen Träge wohnen dann auf fünf Schulen verteilt.

00:05:56: Der Tenor einer Stadt Witte ist tatsächlich das auch weiter auszuweiten weil das wirklich bei allen fünf Schulen die Teilnehmer auf Totalfrucht beim Boden stößt.

00:06:05: Und wie war denn so die Einführungen?

00:06:07: Bei euch jetzt an der Schule zusammen mit der SAB Ruhe hat das so funktioniert.

00:06:12: Wir hatten tatsächlich auch vom SAP-Einzelbetreuung schon.

00:06:16: Die haben wir dann ein wenig besprochen, damit sie in den Pool wechseln waren Beratungsgespräche der SAP war da hat mit den Mitarbeitern gesprochen hat gesagt das sind die die Prognosen für die Zukunft Sie können längerfristig bleiben.

00:06:29: wie bieten ihnen das also?

00:06:31: und haben gefragt bei uns auch wer hätte denn noch Interesse dazu zu kommen, weil es gab tatsächlich auch Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen die gesagt haben sie haben kein Interesse in einem Pommel der zu arbeiten.

00:06:41: Das muss man ja auch das völlig legitim das muss man akzeptieren.

00:06:44: da haben wir mehrere Sitzungen gemacht haben gefragt welche Mitarbeiter.

00:06:47: natürlich habe ich das Lira Collegium informiert und gesagt dass wird sich jetzt vollkommen ändern.

00:06:52: was sind eure Erwartungen?

00:06:54: Da kann ich sagen jetzt gibt's auch im März wahrscheinlich die nächste Sitzung darüber damit wir uns nochmal abgleichen Weil da gibt es schon manchmal noch Missverständnisse.

00:07:02: Wir sind ja jetzt seit zwei Jahren unterwegs, aber trotzdem gibt es nochmal wo sind die Befugnisse?

00:07:07: Wo sind die Grenzen?

00:07:08: Was tut man?

00:07:09: Da sind wir im ständigen Austausch und dann haben wir einfach gesagt let's start!

00:07:13: Wir machen das jetzt mal, beobachten das Mal und gucken wie wir am Ende damit klarkommen.

00:07:17: Und das habe ich die Mitarbeiter tatsächlich und Mitarbeiterin aus meiner Position gestern auch nochmal befragt.

00:07:25: Der SAB-Frakt ist ja etwas anderes, der Arbeitgeber in Anführungszeichen und die sind alle rund umzufrieden.

00:07:29: Und ich sollte das auch noch mal signalisieren, dass sie sich nichts Besseres vorstellen können.

00:07:34: Spannend!

00:07:35: Das heißt man braucht schon so strukturelle Unterschiede?

00:07:39: Du hast es gerade auch schon angesprochen zum Beispiel Büroräume oder... pädagogisch auch irgendwo den Kindern zu erklären, was macht denn diese Person jetzt eigentlich hier und warum ist sie vielleicht für alle da?

00:07:53: Da muss man ja wahrscheinlich schon so ...

00:07:57: Aufklärungsarbeit,

00:07:58: ja.

00:07:59: Also so aktiv entscheiden das jetzt wie bettelt man das ein?

00:08:02: Ja auf jeden Fall also... Das ist natürlich schulentwicklungsmäßig auch immer so dass die Eltern über sowas informiert werden müssen.

00:08:08: Wir haben also einen Informationsabend am Anfang gemacht und da kann ich echt sagen es war hartes Brot.

00:08:13: Die Eltern wollten das nicht so.

00:08:15: Die wollten auf ihrer Einzelbetreuung haben sie gepocht.

00:08:19: Sie möchten also lieber die Einzel-Betreuung weil das effizienter erschien.

00:08:24: Das war erstmal harte Arbeit.

00:08:26: zu sagen, ja, wir wollen noch erst mal schauen und gucken wie sich das nicht weiterentwickeln kann.

00:08:32: Auch sehr positiv für ihr Kind.

00:08:36: Das war am Anfang Überzeugungsarbeit bei den Eltern die dann gesagt haben okay wir lassen uns darauf ein.

00:08:42: Das Collegium wurde auch vorher befragt was sie denn darüber erhalten?

00:08:46: Also wir haben tatsächlich eine Abstimmung gemacht.

00:08:48: ich kann hier einfach einen Poolmodell einführen und sagen Ich finde das jetzt als didaktische Leitungklasse.

00:08:52: Das steht dann da.

00:08:55: Und das war auch tenor, dass Menschen die mehrere Menschen betreuen und Distanz und Nähe selber abschätzen können.

00:09:03: Dass sie besser gelitten sind in diesem System.

00:09:06: Aber für die Kinder, wie hat man das da geframed?

00:09:08: Hat man dann gesagt es ist eine Klassenhilfe oder was?

00:09:11: Ja

00:09:12: so ungefähr.

00:09:13: Es muss schon verdeutlicht werden dass nicht diese Ersatzpersonen um den fachlichen Input zu geben.

00:09:19: Das müssen wir uns immer ganz klar sagen.

00:09:22: Die Lehrkräfte haben den Auftrag den fachen Input und auch die Betreuung zu leisten.

00:09:28: heißt ein Kind schlecht kann ich jetzt nicht sagen super Tut mir leid, aber du musst dich an Frau Sohn so wenden.

00:09:35: Sondern auch die Aufsichtspflicht liegt immer bei den Lehrkräften.

00:09:39: Ich kann also sagen oder du kannst dich da dreißig Meter entfernen wenn was ist.

00:09:43: Winkst du mir zu ich komme sofort?

00:09:45: Aber ich kann keinen alleine in eine Klasse schicken und sagen machen wir den Unterricht fertig.

00:09:48: Und dann haben wir den Kindern auch erklärt das ist so eine Art so eine art Unterstützungs Co-Lehrer in Anführungszeichen, der in bestimmten Bereichen das eben nicht tun darf und in bestimmte Bereichen ist er immer für euch da.

00:10:01: Er ist auch ein

00:10:02: Ansprechpartner.".

00:10:03: Ein Schülern wurde also gesagt dass sie mit der Klassenhilfe sprechen können wenn Sie zum Beispiel mal nicht mit dem Lehrer oder Lehrerin sprechen möchten.

00:10:10: aber für die Kinder die vorher in der eins zu eins Betreuung waren stelle ich mir das trotzdem schwierig vor.

00:10:16: Kinder an sich haben damit überhaupt keine Schwierigkeit.

00:10:24: ist es offensichtlich, dass man sich auch mal um mehrere kümmern muss.

00:10:27: Also die fordern gar nicht ein!

00:10:30: Bitte sei immer nur bei

00:10:31: mir.".

00:10:32: Das fordern sie ja noch nichtmals von ihren Eltern den ganzen Tag

00:10:35: ein.

00:10:35: Sie fordern

00:10:36: das zwar in einem gewissen Sinne ein aber klar wenn ich eine Mutter bin, muss ich mich um mein Kind kümmern.

00:10:40: Aber ich kümmere mich ja auch mal über das Geschwisterchen, um das Nachbarkind und die Gruppe.

00:10:46: Die Kinder an sich sind da überhaupt nicht das Problem.

00:10:50: vollkommen ein, wenn ich auch mal zwei Leuten was erkläre anstatt einem.

00:10:54: Aber das heißt für dich also du siehst jetzt total viele Vorteile in diesem Poolmodell?

00:10:58: Jetzt ist er trotzdem eigentlich dieses klassische eins-to-eins Begleitung jetzt eigentlich ja eher das typische in der Schulbegleitung.

00:11:04: also eigentlich ist das ja der der status quo sag ich mal

00:11:07: warum.

00:11:09: Also man könnte ja jetzt auch weiterhin sagen, okay die Kinder der jetzt in Stärks und Förderbedarf haben werden aufgefangen.

00:11:13: Und dann funktioniert vielleicht die Klassen-Gynamik auch besser aus welchen Gründen auch immer.

00:11:17: aber warum hat das Poolmodell denn trotzdem für dich so viele Vorteile?

00:11:22: Ja letztendlich sind die Mitarbeiter viel mehr integriert in den Alltag absolut.

00:11:28: Die nehmen viel aktiver am Schulleben teil als wenn sie sich um ein einzelnes Kind kümmern.

00:11:33: sprich ich gehe in die Pause Fünfzig Schüler und Schülerinnen angesprochen, die mich kennen weil ich einfach da bin.

00:11:41: Und nicht nur der eine oder die eine, die immer in der Ecke steht und sowieso nur mit mir spricht.

00:11:46: also diese Interaktion dieses im Ganzen System anerkannt zu werden macht ganz viel für Schulleben aus weil Schüler oft auch Bedürfnisse haben und nicht wissen an wen können sie sich wenden wenn die Lehrkraft Gerade man nicht akzeptiert wird, das gibt es auch oder eben gar keine Zeit hat.

00:12:04: Und dann sind die dafür da und der Einzelne, der betreut, wird letztendlich... Na ja ich will gar nicht sagen dass er immer so stigmatisiert war.

00:12:11: aber manche Kinder brauchen dann auch gar keine Einzelbetreuung mehr in kleinen Phasen, in weiter ausgedehnten Phasern.

00:12:20: Die muss man auch mal alleine lassen.

00:12:21: Aber dann lässt man sie ja quasi gar nicht alleine weil Der Mitarbeiter ist immer noch im Raum, aber eben nicht der direkte, immer Ansprechpartner für.

00:12:30: Also diese pädagogische Entwicklung, dass man einem Kind sagt jetzt kannst du das doch auch schon alleine und ich bin jetzt gar nicht mehr da.

00:12:38: Das wäre ja bei einer Einzelbetreuung so nicht möglich weil dann ... Du dir einfach ihre Arbeit nicht, dann wird die dafür nicht bezahlt oder was auch immer.

00:12:44: Zuständigkeit ist

00:12:45: halt da?

00:12:46: Ja

00:12:46: genau!

00:12:47: Jetzt hast du schon immer so mal angeschnitten, wie genaue Beispiele oder Situationen für das Pulm und Bedell sind.

00:12:54: Kannst du nochmal ein Beispiel sagen?

00:12:56: Also vielleicht sowieso der Alltag dann vielleicht irgendwie beginnt also, wie das genau umgesetzt wird.

00:13:03: Ja also zunächst einmal sind die ja Teilhüfer nicht teilweise.

00:13:06: Sie sind erstmal fest eingesetzt zu Beginn des Schuljahres in Klassen wo wir sagen Und wo sie auch selber sagen, da ist Bedarf.

00:13:14: Jetzt gehen wir mal davon aus, die sind eingesetzt in der Klasse utopisch-sext-d, keine Ahnung.

00:13:20: und in dieser Klasse sextc oder D ist totaler Bedarf, weil die Kinder sehr unkonzentriert sind.

00:13:29: Weil sie ihre Sachen nicht ordentlich aus der Tonne holen können alles solche Dinge.

00:13:34: und dann stell ich mich also muss man sich so vorstellen Der Schulbegleiter eins kommt jetzt morgens mit in den Unterricht Und dann sieht er der Jonathan hat schon wieder seine Marionata das glaube ich mein Lieblingsname Hat schon wieder eine Jacke nicht ausgezogen.

00:13:45: Jetzt zieh doch noch mal die Jacke aus.

00:13:47: Dann stehen die mit vorne warten auch ab dass die ruhe minute Abläuft und dann sieht man ja der Sohn Der braucht jetzt mal hier, der hat seinen Hefter immer noch nicht aufgeschlagen.

00:13:56: Also erst einmal die Rahmenbedingungen gesetzt und dann muss man sich vorstellen in der Unterricht geht los und dann erklärt irgendjemand was vorne oder es wird etwas Interaktives gemacht.

00:14:07: bei interaktiven Sachen zum Beispiel ja ich bin der Winkel Alpha Ich renne von rechts nach links machen sie immer mit integrieren sich voll mit in die Gruppen wechseln manchmal auch die Perspektive.

00:14:17: also Sie machen quasi als in Pseudo an Schüler-Schülerinnen mit.

00:14:22: Das ist eine hohe Akzeptanz bei den Schülern.

00:14:24: Auch wenn die Lehrerin das vorne macht, das macht immer Spaß und sind dann quasi mit dabei.

00:14:31: Sie unterstützen dann, wenn ich sage ... Die drei haben hier noch Schwierigkeiten auf dem Blatt, die Aufgabe zu lösen.

00:14:38: Kannst du dich hinten oder sie sich da hinten hinsetzen?

00:14:41: Noch mal ganz in Ruhe die Aufgabe erklären selbstverständlich bin ich dabei.

00:14:46: Und beginnen dann zu rechnen oder zu schreiben In der Regel in der sechs, mein Schulbegleiter zum Beispiel sagt dann auch schon mal da hast du den Winkel aber falsch gemessen weil er das sieht.

00:14:57: Ich meine ja jetzt auch kein Teufelsberg.

00:15:00: und dann kommen die.

00:15:03: Die Kinder sagen dann auch ganz oft, dürfen wir da hinten hin in die Ecke und damit arbeiten?

00:15:08: Damit sie so eine kleinen Gruppe haben, in der Sie in Ruhe arbeiten können.

00:15:11: Die unterstützen mich beim Arbeitsblatt austalen, die unterstützen mich bei der Kontrolle.

00:15:17: Die unterstützen mich auch schon mal wenn einer sagt ich mir ist schlecht Ich muss jetzt mal ins Lehrerzimmer, da nehmen die den mit Dann bringen die denen an, damit er sich abmelden kann alle diese Faktoren, die sonst mein Unterricht auseinanderreißen würden.

00:15:29: weil wie wissen alle das hat so zugenommen dass man im Extremfall kaum zum Unterrichten kommt, weil man mit diesen Dingen beschäftigt ist.

00:15:35: Dafür sind die da in Ruhe Pol zu bieten aber auch mal Spiele

00:15:41: mitzumachen.".

00:15:42: Aber sie begleiten auch mal Klassenfahrten.

00:15:44: Neben einem pädagogischen Konferenzen-Teil haben also Teamsitzungen mit Berbeln einfach ein fester Teil des Teams.

00:15:50: Ist das dann nicht so als wären Sie quasi für die Schule angestellt?

00:15:53: Nee, das ist nicht so.

00:15:54: Also die Frau Kaufmann, die hier auch zuständig ist kommt regelmäßig zu Gesprächen mit ihren Mitarbeitern und auch mit uns.

00:16:03: Sie hospitiert im Unterricht.

00:16:05: Die guckt, läuft das?

00:16:05: Es gibt durchaus Mitarbeiter und Innen, die sich an den SAW wenden und sagen ich habe da die und die Problematik.

00:16:13: Sagen wir mal jetzt konkretes Beispiel Ich hab da ein bisschen Schwierigkeiten Mit sexueller Gewalt vielleicht nicht, aber wie stelle ich mich da?

00:16:25: Ich bin jetzt ein Mann oder eine Frau und soll das so machen.

00:16:29: Und inwieweit kann ich sagen ne bis hier noch nicht weiter ... Wenn ich mich über ein Kind beuge, die einen sagen ja mittlerweile.

00:16:38: Ich fühle mich bedrängt.

00:16:39: also da muss man auch schon wirklich aufpassen mittlerweile was man macht.

00:16:43: oder können der vielleicht mal umarmen wollen mit noch ein bisschen jünger sind genau

00:16:46: und das wollen die das wollen den Massen muss man immer schon fragen Darf ich das denn jetzt?

00:16:51: Weil, ich bin auch so ein impulsiver Typ.

00:16:53: Ich bin auch schon mal Hallo!

00:16:55: Und dann will ich einen

00:16:55: umarmen oder

00:16:56: auch mal anknudeln und da muss man ja gucken... ...und auch da gibt es Beratungsgespräche.

00:17:01: Und wie gesagt, jetzt haben wir uns überlegt oder haben das jetzt etwas noch nicht so kontinuierlich gemacht aber jetzt haben er uns überliegt einmal im Monat machen wir auch eine Teamsetzung mit allen damit man da auch nochmal austauschen kann.

00:17:15: Und dann war letztens auch ein Konflikt, dass einige Kollegen und Kolleginnen nicht genau wussten inwieweit ... Na klar haben wir ein Konzept.

00:17:22: Aber inwie weit kann ich mir da jetzt Hilfe suchen oder auch mehr in den Unterricht reingreischen lassen?

00:17:28: In Anführungszeichen so wurde das empfunden!

00:17:30: Da machen wir auf jeden Fall eine Lehrkräftekonferenz rüber, dass man sich da nochmal austauscht.

00:17:34: was wünscht sich das Collegium, was wünschte der SAP und was wünsche wie uns als Schulleitung also vernetzen und schonen?

00:17:42: Für solche Situationen ist die SAB-Ruhr also als Berater reichbar, sei es dass sie pädagogische Fallberatung bei Konflikten dabei ist oder die Personalabteilungen, die beim Wünschen beraten da

00:17:51: ist.

00:17:52: Wenn wir Probleme haben versuchen wir die gemeinsam zu lösen und andersrum auch.

00:17:57: Und auch bei Einzel, das war zum Beispiel so eine Einzelbetreuung, die wollten wir sehr gerne in den Pool haben.

00:18:04: Da haben wir mit der Familie, mit dem SAB, uns als Gruppe gesessen um da eine gemeinsame Lösung zu finden

00:18:11: Cool.

00:18:12: Und jetzt hattest du das vorhin auch angesprochen, dass es ja auch Abseits von den Schulbegleitungen, die ja jetzt fest sind, für euer Team Benefits gibt also im Sinne von Schulung und so was?

00:18:25: Was

00:18:26: genau macht ihr denn dann teils mit der SAP?

00:18:28: Also wir haben zum Beispiel gemeinsam jetzt, das haben wir eingefordert oder wollten das gerne haben eine Autismus-Schulung gemacht.

00:18:34: Da waren unsere Kolleginnen und Kollegen sogar außer unser Sonderpädagogisches Team natürlich die sind geschult.

00:18:42: Haben wir wirklich neue Erkenntnisse gewonnen und hatten das auch mit den Kräften des SABs zusammen.

00:18:48: Die sind nämlich auch geschult darüber und sie haben das da nochmal angefragt.

00:18:51: Andersrum haben wir pädagogische Konferenzen jetzt zum Beispiel übers Schutzkonzept Sexualisierte Gewalt an Schule und da machen die Integrationskräfte jedes Mal mit.

00:19:02: Und sind auch aktiv mit ins Team eingebunden, also da versuchen wir sie in den Schulalltag immer mit einzubinden dass sie auch schulentwicklungstechnisch auf dem neuesten Stand sind.

00:19:13: Okay und das heißt jetzt wenn du so zurückbrillicken würdest so auf die letzten zwei Jahre?

00:19:18: Was hast du jetzt so wahrgenommen?

00:19:20: oder wenn du zu einem ersten Resumier ziehen würdest

00:19:23: Insgesamt von dieser Entwicklung.

00:19:26: Es ist immer schön für jemanden, der komplett aus Schule kommt mal eine andere Sichtweise zu sehen so lebensweltnah Menschen die wie sage ich das immer die eine gesunde Distanz Distanz zum System Schule haben mit denen zu arbeiten das Leben in der Schule aufzufrischen, wirklich oder auch zu beleben quasi durch Menschen die von außen auch mal ganz andere Einflüsse mit reinbringen und die Elterngespräche oder was auch immer wenn sie die begleiten ganz anders führen.

00:19:59: Das ist eine totale Bereicherung vom Personal zum Personal und für die Kinder ist es einfach wunderschön.

00:20:06: ich habe heute Das Beispiel ist wirklich passt wie Faust aufs Auge.

00:20:11: In dieser sechs C wurde heute gesagt, wo ist denn unser Schulbegleiter?

00:20:16: Und das geht gar nicht!

00:20:17: Haben Sie die mit bestimmten Formen immer in der A?

00:20:19: Wir möchten sie jetzt wieder haben und sollen zu uns kommen.

00:20:22: Da sieht man mal was für eine Akzeptanz es ist.

00:20:24: Unglaublich.

00:20:26: Die beleben ... Ja, die beleben unser Schulsystem aber bereichern unser Schul-System auch.

00:20:33: Ich glaube dann ist nicht dieses manchmal, In diesem eins zu eins Modell, wenn so eine Schulbegleitung vielleicht sehr weit weg von mir wirkt.

00:20:41: Auch wenn es gar nicht so ist, dass dann diese Fremdkörperwahrnehmung nicht so da

00:20:49: ist.".

00:20:49: Genau so ist das.

00:20:52: Und durch dieses Gefremdwahrnehmen, ich hab so eine Distanz ... Ist der Austausch natürlich auch?

00:20:56: War auch nicht so gegeben!

00:20:58: Also ich weiß gar nicht... Ich glaube wir hatten zwölf Einzelbetreuungen.

00:21:02: Ich muss jetzt zu meiner Schande gestehen und ich weiß noch niemals wie sie alle hießen.

00:21:05: Das weiß ich aber absolut.

00:21:06: Ja, ich weiß wo mein Team heißt und wie das Team

00:21:10: arbeitet.".

00:21:10: Und

00:21:11: die Flukration von wechselnden Schubbegleitung fällt natürlich weg.

00:21:14: Es ist demnach eine Kontinuität da.

00:21:16: Trotzdem hat Bärbel noch Wünsche.

00:21:18: Wir haben jetzt acht Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, also das wäre wirklich das Topmodell wäre, wir hätten in jeder Klasse jemanden.

00:21:26: Also es wäre das Top-Modell.

00:21:27: aber jetzt muss man überlegen wie viele Klassen wir haben.

00:21:30: Und wir müssen ja... Das machen wir jetzt eben, dass haben wir uns auch gewünscht, das ist ja eine Nahezukunft, dass wir nochmal genau ausloten Wie arbeiten wir zusammen?

00:21:41: Wir werden ausgebildet.

00:21:42: Hier wird ausgebilde und wir arbeiten jetzt zusammen, aber wie arbeiten wir produktiv zusammen?

00:21:48: Weil es gab Beschwerden... Der übernimmt zu viel von meinem Unterricht oder spricht so oft, ist es laut.

00:21:55: Also der Schulbegleiter oder die ihnen nicht die Kinder.

00:21:57: und da haben wir jetzt ganz klar gesagt Wir müssen auf jeden Fall uns dann noch stärker zusammensetzen Und Lösungs- und Konzeptvorschläge erarbeiten.

00:22:07: Ich wünsche mir dass wir das jedes halbe Jahr mal evaluieren um zu gucken wie verändern wir das noch?

00:22:15: Ansonsten ist das wirklich im Augenblick gesund und steht auf soliden Füßen.

00:22:21: Das heißt aber, dieses Pool-Modell wird jetzt also ... weil es ja an sich ein Pilotprojekt ist?

00:22:26: Wie sieht's jetzt weiter damit?

00:22:28: oder ist das für immer?

00:22:29: oder wie ist das so?

00:22:31: So diese kritische Frage habe ich auch gestellt bei der Stadt Witten.

00:22:34: Weil sie ja gesagt haben, da hab' ich gesagt, also gehe ich davon aus nächstes Jahr ist das zu Ende.

00:22:38: Dann wäre ich, hab' gleich gesagt, dann mal ziehen Sie sich warm an, da muss ich mich vorbereiten, dann geh ich auf die Barricaden.

00:22:43: Das möchten wir nicht!

00:22:44: Ich hab' noch eine Schulleiterin, die steht genauso Na, wie sonst hätte er ja da und sagt so geht das nicht.

00:22:50: Aber da hat die Stadt Witten in der letzten Sitzung gesagt vor zwei Monaten absolut nicht, dass wird nicht abgeschafft.

00:22:56: also das dreht sich und das ist jetzt nicht kostengünstiger was sie erwartet haben.

00:23:02: letztendlich aber es hält sich die Waage und Sie sehen's auch von der Stadt als das positivere Modell Und wollen es im Gegenteil wenns finanziell möglich ist sogar ausweiten.

00:23:14: Das war

00:23:14: Klassenklima.

00:23:18: Ich würde mich freuen, wenn ihr nächste Woche wieder rein hört.

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