Episode 11 - Der Stundenplan von Kindern mit Autismus
Shownotes
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Transkript anzeigen
00:00:08: Wenn er es geschafft hat, diesen Musikunterricht ohne eine Eskalation zu verbringen – auch wenn er eine Pause brauchte.
00:00:13: Ist das eine Höchstleistung?
00:00:14: Oder wenn er gesagt hat so ich brauche jetzt eine Pause ist das eine höchste Leistung?
00:00:20: Da sollte die Schulbegleitung wirklich sensibilisiert dafür sein.
00:00:24: sie darf nie von sich aus gehen sondern sie muss quasi in seiner Haut schlüpfen gedanklich was kann für ihn entscheiden sein?
00:00:31: wo kann's zu Stress kommen?
00:00:38: In diesem Podcast reden wir darüber, was es bedeutet und braucht um Schulbegleiter zu sein.
00:00:44: Hürden, Kontroversen und Erfolge – all das bespreche ich fehl als freie Journalistin diesmal mit Ute Kaufmann!
00:00:52: Sie hat Heilpädagogik studiert und promovierte im Bereich der unterstützten Kommunikation.
00:00:57: Danach ist sie selbst als Schulbekleidung gestartet direkt bei der SRB Ruhr.
00:01:01: Zunächst war sie als Springerin aktiv und hatte wechselnde Kinder.
00:01:05: Später ist Ihnen das Team zur Krisenintervention gestartet und macht unter anderem Routinehospitation bei den Schubbegleitern.
00:01:12: Mit Ute spreche ich heute über eine ganz bestimmte Schulung, sie heißt Eintag ein Stundenplan – und ist spezialisiert auf Kinder aus dem Autismus-Spektrum.
00:01:21: Ja Max ist ein zehnjähriger Junge der mit seinen zwei Geschwistern bei den Eltern lebt.
00:01:28: er besucht eine vierte Klasse einer Grundschule und hat eben die Diagnose Autismus Spektrum Störung Und wir schauen uns dann genauer an, welche Auswirkungen die Autismus-Spektrumstörung bei Max hat.
00:01:41: Wichtig dabei immer zu sagen das trifft nicht auf alle Kinder zu, die aus dem Autismus spektrum kommen.
00:01:46: aber wir haben natürlich weil es ja exemplarisch sein soll schon Symptomatiken uns rausgesucht, die wirklich häufig auftreten.
00:01:57: also zum Beispiel ist es bei Max sind Routinen ganz wichtig.
00:02:01: Veränderungen sind schwierig.
00:02:03: Er hat Probleme an sich, sich im Schulalltag zurechtzufinden.
00:02:07: Er empfindet da sehr viel Stressempfinden dabei.
00:02:11: Er liebt Kontakte mit Mitschülern und hat aber große Probleme in der sozialen Interaktion und Kommunikation.
00:02:17: Er hat Schwierigkeiten bei der Strukturierung und bei der Organisation, Schwierigkeit beim Schreiben ... Er hat großes Interesse an Naturwissenschaften, ist sehr reizoffen Visuellen Akustisch-Taktil, auch euphaktorisch und kustatorisch, also Geschmack und Gefuch ist sehr regelkonform.
00:02:38: Und wie wir anfangs sagten ... Er hat ein großes Stressempfinden im Schulalltag.
00:02:42: Wenn das Stress empfinden zu groß wird, kann es zur Eskalation kommen.
00:02:46: Damit starten wir dann in die Schulung.
00:02:49: Das heißt, wir gehen damit max durch diesen Schulalltag mal durch?
00:02:53: Und das fängt ja dann an irgendwie morgens Vor der Schule wahrscheinlich noch.
00:02:59: Man trifft sich dann irgendwie, wie ist dieses Ankommen oder diese erste Struktur?
00:03:04: Wir haben den Start vor der Schule.
00:03:07: Beiden treffen sich auf dem Schulhof und als Schulbegleitung sollte man sich bewusst machen, welche Schwierigkeiten können hier auf Marx zukommen.
00:03:17: Das ist bei Marx erst reizoffen.
00:03:19: Wenn wir uns so eine Schulhofsituation vorstellen morgens früh ... Es ist nicht gerade der ruhigste Raum, den wir dann finden.
00:03:28: Es sind viele Menschen unterwegs groß wie klein und was natürlich ganz wichtig ist es wieder hier im Blick zu haben wenn zu viel Stress da ist.
00:03:39: Wenn das Stress empfinden für ihn zu groß wird kann es zur Eskalation kommen.
00:03:44: Das sollte sich die Schulbegleitung morgens vor Augen führen, worauf muss ich tatsächlich achten?
00:03:51: Damit Marx gut in den Tag startet.
00:03:54: Also quasi schon früh zu erkennen ist der Start an dem Tag schon der Kipppunkt
00:04:00: zum Beispiel.
00:04:00: Genau das kann tatsächlich der Kupppunkt sein.
00:04:02: Das heißt das wichtigste ist morgens erst mal sich wirklich Zeit zunehmen für das Kind den Max zu begrüßen und damit natürlich eine Wertschätzung zu geben.
00:04:13: Hallo, ich freue mich, dich zu sehen.
00:04:16: Schön dass du da bist!
00:04:18: Wie geht es dir?
00:04:19: Wie war dein Morgen mit ihm?
00:04:20: versuchen ins Gespräch zu kommen um zu eroieren wie es ihm geht.
00:04:28: was ist vielleicht schon passiert?
00:04:29: das Stress?
00:04:30: der Stresspegel relativ hoch wenn er in die Schule kommt.
00:04:33: Dann ist vorprogrammiert, dass es während der Schule irgendwann eskaliert.
00:04:38: Oder ist der Stresspegel noch relativ gering?
00:04:41: Da reichen einfache Dinge aus die zu Hause schief gelaufen sind.
00:04:44: Vielleicht hat Max schlecht geschlafen vielleicht gab's morgens Stress mit Mama oder Papa oder einem der Geschwisterkinder.
00:04:51: Gibt es denn dann irgendwelche Methoden, die man morgens, keine Ahnung, so Staatstrukturen, die Man manchmal auch hat mit solchen Kindern?
00:04:58: Das können Rituale sein, die man dann schon morgens früh pflegt.
00:05:02: Das ist einigen Kindern sehr wichtig.
00:05:08: Dass man das abfragen zum Beispiel.
00:05:12: Manche Kinder haben Gefühlekarten wo sie sich zeigen können wie es ihnen geht wenn's schwer fällt das zb in Worte zu fassen.
00:05:21: Das ist eine der möglichen Methoden, die man morgens anwenden kann.
00:05:25: Wenn das Kind dieses braucht.
00:05:27: Wenn es seine Emotionen nicht anders in Worte fassen kann zum Beispiel.
00:05:33: Dann startet man im Prinzip mit den Methoden wenn das Kind in die Schule reingeht zu gucken wie geht es dem Kind?
00:05:43: Morgens beim Betreten der Schule durch die Reizoffenheit, weil es ja da oft zu Körperkontakten kommt und die nicht unbedingt vorhersehbar sind.
00:05:53: Weil's sehr laut ist, weil das auch eine visuellen Überforderung sein kann.
00:05:59: Da hat man dann eben die Möglichkeiten zu sagen, man geht zuerst rein also vor allen anderen.
00:06:05: Man geht als Letztes rein.
00:06:08: Man guckt vielleicht dass man ihnen verkoppelt mit einem Mitschüler, mit dem er dann gemeinsam reingehen kann.
00:06:14: Das muss man wirklich individuell entscheiden was gut für Max, so dass es ihm gut geht wenn er dann in die Schule reingeht.
00:06:22: Wenn das so eruiert ist, dann wäre's natürlich gut, wenns noch nicht zum Schulstart geklingelt hat, wenn die Schulbegleitung den Marx auch unterstützt in Kontakt zu kommen mit den Mitschülern und dann kann sie sich gegebenenfalls zurückziehen, Max im Blick haben aber gucken, dass er da Kontakte fliegt
00:06:45: Wenn die Schulbegleitung damit Max in der Klasse angekommen ist, ist es wichtig alle Veränderungen, die heute passieren könnten herauszufinden.
00:06:54: Es gibt Schulen, die haben digitale Vertretungspläne und dazu sollte die Schulbekleidung natürlich einen Zugang haben um zu sehen, ein Vertretungslärer da wird eine Stunde getauscht zum Beispiel das ist vorwiegend an weiterführenden Schulen der Fall dass es diese digitalen Pläne gibt an Grundschulen eher weniger zumindest das ist mir nicht bekannt.
00:07:15: An den Grundschulen ist unsere Empfehlung, mit dem Klassenlehrer ins Gespräch zu gehen.
00:07:21: Bevor man dann wirklich in den Unterricht startet und eben einmal kurz abzuchecken gibt es irgendwelche Veränderungen?
00:07:27: weil darauf sollte Max vorbereitet werden.
00:07:30: Das kann man mit Visualisierungshilfen machen also dass man zum Beispiel ein rotes Ausrufezeichen an den Stundenplanen hängt.
00:07:36: Man soll das auf jeden Fall mit ihm durchsprechen sodass der Stresslevel wieder ein bisschen runter ist.
00:07:43: Wir versuchen das in der Schulung tatsächlich mit einem Fässchen darzustellen, indem wir blaues gefärbtes Wasser reinkippen für jedes Mal wo eine Stresssituation kommen kann um zu zeigen dass das Fass auch irgendwann überlaufen kann und es dann durch Pausen, Durchgespräche dass man dann eben vom Fässchen wieder ein bisschen von dem blauen Wasser ablaufen lässt, sodass der Stresspegel wieder ein Stück sinkt.
00:08:13: Ist denn bei Max jetzt das alles erst mal regelkonform ist?
00:08:17: Wie immer oder gibt es schon morgens eine Veränderung irgendwie?
00:08:19: Das
00:08:20: wäre ja langweilig wenn wir einen Tag ohne Veränderungen machen würden weil wir wollen ja einen typischen Stundenplan oder einen typischem Tag hier bewältigen.
00:08:28: und ein typischer Tag in einer Schule geht nunmal nicht ohne veränderungen ab.
00:08:32: Und so haben wir natürlich eine Stunde kreiert, ausgerechnet auch noch die letzte Stunde.
00:08:38: Wo wir statt Kunstunterricht Musik-Unterricht haben der ja eine große Herausforderung ist durch den durch den Geräuschspiegel hier das und natürlich findet dieser Musik Unterricht im Musikraum statt und nicht im Klassenraum.
00:08:51: Aha!
00:08:52: Das heißt... Ich kommuniziere das dann, und wie voll ist es fast?
00:08:58: Das hängt von der Allgemeinstimmung ab.
00:09:01: Und bei Max ist es dann relativ voll.
00:09:05: Wenn wir das jetzt schon häufiger geübt haben, solche Veränderungen auch mit der Visualisierung ... Also Visualisierung mit dem Ausrufezeichen zum Beispiel am Stundenplan.
00:09:16: Er weiß, er kann sich wirklich darauf verlassen.
00:09:19: Dann ist das Fast natürlich weniger voll.
00:09:22: zu, aber die Schulbegleitung muss natürlich dann immer gucken wie geht es ihm damit?
00:09:28: und dann eventuell entscheiden okay das hat er jetzt nicht so gut weggesteckt.
00:09:33: Dann gehe ich zum Beispiel nochmal kurz raus mit ihm mache eine Pause oder er darf sich die Kopfhörer aufsetzen, sich kurz abschirmen, einen Kopf auf den Tisch legen.
00:09:43: Wichtig ist einfach den Stresspegel früh genug zu erkennen um präventiv zu handeln damit es eben nicht zu einer Eskalation kommt.
00:09:50: Wenn der Einstieg geschafft ist, der Stundenplan intensiv durchgesprochen wurde starten wir in die erste Stunde Deutsch.
00:09:56: Also wir müssen natürlich gucken welches Thema steht an und mit dem Thema verbunden?
00:10:02: wie wird diese Stunde aufbereitet werden?
00:10:05: so das heißt wir wissen beim deutsch Unterricht Wir machen wieder so als Schulbegleitung den Reminder was es wichtig.
00:10:10: woran müssen wir denken?
00:10:12: Beim Marx ist es so dass er Deutsch gar nicht mag.
00:10:16: Erschwierigkeiten beim Schreiben.
00:10:18: Er hat Probleme, Texte zu strukturieren und nicht zu vergessen er ist sehr reizofen.
00:10:25: Und dann schauen wir ja was können wir als Schulbegleitung tun?
00:10:30: Das heißt wir entscheiden jetzt erst einmal darüber wo sitzen wir denn?
00:10:33: der Sitzplatz ist ganz entscheidend in einer Schulbekleidung.
00:10:36: man geht immer klassisch davon aus Schulbeleitung sitzt immer neben dem Schüler.
00:10:39: das muss aber gar nicht so sein.
00:10:41: Aber wenn der Schüler Schwierigkeiten hat in einem Fach wie unser Marx jetzt im Deutschunterricht ist es natürlich wichtig, dass die Schulbegleitung zuerst einmal neben ihm sitzt um ihm auch Sicherheit zu vermitteln.
00:10:54: Dann müssen wir gucken das wir für Entspannung und auch für Ermutigung sorgen, ihm auch zeigen ich glaube an dich du wirst das hinkriegen, das schaffst du!
00:11:03: Wir unterstützen ihn bei der Vorbereitung des Arbeitsplatzes, dass das Material draußen liegt.
00:11:08: Wir unterstützen den bei der Fotogossierung auf die Erklärung der Lehrkraft Weil auch da, wenn wir wissen oh der mag das nicht so gerne.
00:11:15: Es ist unheimlich schwer für Menschen aus dem Spektrum sich auf etwas zu fokussieren wo überhaupt nicht die Interessen liegen geht uns allen so und bei Menschen aus einem Spektrumpf ist es noch schwieriger.
00:11:28: und dann haben sie das Thema Kochrezepte.
00:11:30: das heißt Sie sollen ja auch selber ein Kochrezept schreiben und da ist natürlich das Problem dass er ja auch große Probleme hat Texte zu strukturieren.
00:11:40: Das heißt, da können wir als Schulbegleitung mit einer einfachen Strukturierungshilfe mithelfen, dass er dann weiß was muss ich wann schreiben?
00:11:49: Ja das sähe also bei einem Kochrezept so aus, dass der zum Beispiel einen kleinen Ring bekommt an dem Die verschiedenen Kapitel zu denen geschrieben werden muss, schreibt.
00:12:01: Also da steht dann Überschrift danach die Zutaten Dann Zubereitung und dann weitere Informationen Und dann hat er damit schon eine Erleichterung und kann sich daran
00:12:11: entlangkangen.
00:12:13: Zusätzlich kann es Max helfen sich mit der Schubegleitung abzuwechseln.
00:12:16: beim Schreiben Natürlich in Absprache mit den Lehrern heißt das max ab und an Sätze diktieren kann.
00:12:22: zudem sollten feste Pausen geplant werden zum Beispiel fünf Minuten schreiben fünf Minuten Pause Und ein Klassiker darf natürlich nicht fehlen.
00:12:29: Und Marx hat zusätzlich von seiner Schulbegleitung einen Verstärkerplan bekommen, wo dann eben bewertet wird wie ist die Stunde gelaufen?
00:12:40: Ein Verstärkeplan sollte immer so daran orientiert sein... dass Max ihn auch annehmen kann.
00:12:47: Wir wissen ja, Max mag Sachunterricht, Thema Elektrizität gerade im Moment und das heißt es ist ein Verstärkerplan da wo er sich dann immer aussuchen darf, kriegt er da quasi als positive Wertung einen kleinen Magneten hingeklebt oder kriegt eine Glühbirne?
00:13:05: Oder kriegt da irgendwas was mit Elektrizit zu tun hat.
00:13:08: und wenn er nach mehreren Stunden und Tagen X elektrische Symbole gesammelt hat, dann gibt es eben eine Belohnung.
00:13:16: Cool!
00:13:18: So, dann ist die Stunde geschafft.
00:13:19: Yay!
00:13:20: Ab in den Sachunterricht ne?
00:13:22: Erste in die Pause.
00:13:23: Ach davor noch ist ne ganz kleine fünf Minuten Pause.
00:13:27: Ah diese
00:13:28: Rödelpause
00:13:28: so ein bisschen...
00:13:29: Ja richtig, aber auch die freie Situation kann natürlich schwierig sein wieder.
00:13:36: Es reizt offen und wird richtig laut.
00:13:38: Die Kinder müssen sich auspowern.
00:13:42: Es ist wieder das Problem mit dem Wunsch nach Kontakten, mit den Mitschülern.
00:13:46: Interaktion, Kommunikation.
00:13:48: und wir dürfen nicht vergessen dass der Stresslevel den müssen wir ja immer im Auge haben bei ihm.
00:13:53: Das heißt wir müssen gucken als Schulbegleitung wie hoch ist der Stress Level?
00:13:58: Und welche Optionen habe ich in dem Zusammenhang?
00:14:01: Das heißt, ich kann ihm eine Entspannungpause außerhalb des Klassenzimmers geben.
00:14:05: Also im Rückzugsaum oder wir machen wie man es dann auch so schön an den Grundschulen nennt Flitzepause.
00:14:11: Ja
00:14:11: genau einmal über einen Schulhof.
00:14:13: Genau richtig!
00:14:15: Oder wir hören einfach zu was er zu sagen hat.
00:14:19: Oder wenn alles gut läuft... Wir müssen ja nicht immer davon ausgehen dass das nicht gut läuft.
00:14:23: gucken wir auch daß er in Kontakt kommt mit seinen Mitschülern und ziehen uns dann zurück damit er da eben die Möglichkeit hat, auch ein ganz normales Kind zu sein.
00:14:32: Dann starten wir in Sachunterricht und wir fassen es glaube ich kurz zusammen.
00:14:37: Wir machen wieder den Reminder
00:14:39: mit ihm quasi.
00:14:40: Genau!
00:14:40: Da ist er in seinem Element der Reminder.
00:14:44: was ist wichtig?
00:14:45: Es ist seine Stunde, da kann er richtig glänzen.
00:14:50: Er hat gute Fähigkeiten und an diesem Montagmorgen, den wir hier durchgehen, ist eine Gruppenarbeit geplant die natürlich für Max dann auch eine Herausforderung ist.
00:15:01: Und die Schulbegleitung sollte das da sehr gut im Kopf haben, dass es da Probleme geben kann zu Problemen, die kommen können weil es Max nicht unbedingt leicht fällt in der Gruppenarbeit wirklich mit im Gespräch zu sein, mit seinen Mitschülern ihn nicht.
00:15:18: All das Wissen was er hat den das überzudeuen und sondern da ja mit den Mitschulern durchzugehen die auch zu Wort kommen zu lassen, die auch experimentieren zu lassen so dass das für alle ein großer Gewinn ist und ein schönes Miteinander.
00:15:37: wichtig ist bei solchen Lieblingsfächern das Kind vorzubreiten dass es irgendwann zu Ende ist.
00:15:42: Das kann zum Beispiel mit einer farblichen Stop-Uhr gezeigt werden.
00:15:45: So weit läuft der Sachkundeunterricht aber problemlos für Max.
00:15:49: Danach
00:15:49: steht die große Pause mit dem Frühstück auf dem Plan und danach Sport, heißt am besten wären die Sportsachen schon vor der Pause zurechtgelegt damit Max sich während der Pause keine Gedanken darüber machen
00:15:59: muss.
00:16:01: Genau, wir starten ja erstmal mit der Frühstückspause.
00:16:02: In einer Grundschule gibt es immer erst Frühstück-Pause.
00:16:04: Dann
00:16:05: gibts noch mal eine Auspower Pause
00:16:06: quasi oder?
00:16:06: Und dann gibt's
00:16:07: die
00:16:07: Auspower-Pausen.
00:16:08: In manchen Grundschulen ist das auch umgekehrt.
00:16:10: Das muss man jetzt gucken.
00:16:12: Frühstuckspause ist eben auch das Gleiche wie wir vorher immer besprochen haben.
00:16:16: Wieder vorausschauen und gucken was kann da auf ihn zukommen?
00:16:20: Bei einer Frühstückspause kann natürlich auch die Reizoffenheit nicht nur vom visuellen und akustischen dazukommen sondern auch Der Geruch.
00:16:29: Wenn der Nachbar ausgerechnet das Tunfischbrötchen auspackt, zum Beispiel oder ein Eibrötchen ... Ja!
00:16:36: Dann
00:16:36: kannst
00:16:38: du speziell werden.
00:16:40: Aber auch da sollte die Schulbegleitung wirklich sensibilisiert dafür sein und versuchen wir mit dieser Schulung immer wieder zu vermitteln.
00:16:50: Sie darf nie von sich ausgehen sondern sie muss quasi in seiner Haut schlüpfen gedanklich was ist für ihn Was kann für ihn entscheiden sein, wo kann es zu Stress kommen?
00:17:01: Wo kann ich den Stress abbauen?
00:17:03: und was ist auch unglaublich schön.
00:17:04: Wir wollen ja nicht nur über das negative sprechen sondern wir wollen ja auch über das positive sprechen wie zum Beispiel über den Sachunterricht.
00:17:11: Nach der Frühstückspause kommt die Pause draußen.
00:17:14: Dafür lohnt es sich häufig schon vorher mit dem Kind in unserem Fall Max in Kontakt zu treten und zu fragen mit wem das Kind etwas spielen will oder worauf es Lust hat.
00:17:23: Dann kannst du vor der Pause nach Verabredungen gefragt werden.
00:17:26: In der Pause selbst sollte sich die Schubbegleitung versuchen, zurückzuhalten und das Kind spielen zu lassen.
00:17:31: Schließlich soll es ja ein normales Kind
00:17:33: sein.".
00:17:55: ihn aus Versehen angerempelt hat und so weiter.
00:17:58: So ein Rattenschwanz voller Missverständnis entsteht leider ganz, ganz schnell.
00:18:02: Und da sichern wir das ab.
00:18:04: wichtig nochmal wenn es denn nötig ist.
00:18:06: Wenn's nicht nötigt dann brauchen wir es natürlich nicht.
00:18:12: Und dann steht auf dem Plan eigentlich Sport und dann noch Musik.
00:18:17: Erst steht Sport,
00:18:19: dann kommt Mathe
00:18:20: und dann kommt nach Hause.
00:18:22: lange
00:18:22: Tag Das ist ein langer Tag, tatsächlich.
00:18:24: Also ich glaube wir sollten an der Stelle vielleicht noch ganz kurz auf den Sportunterricht eingehen weil Sportunterrichten wirklich was ganz Besonderes und stellt eine große Herausforderung da für viele Kinder aus dem Spektrum.
00:18:39: Wir sollten zum einen natürlich wieder diesen Reminder das Vorausschauende haben.
00:18:44: Was kann passieren?
00:18:45: Ist die Reizoffenheit?
00:18:47: Dies aber nicht nur in der Turnhalle.
00:18:49: Das wird oft, wenn wir darüber sprechen kommt ja ... In der Turnhale ist es laut.
00:18:53: Aber bevor wir in die Turnhale gehen müssen wir in den Umkleiden und ... Stimmt!
00:19:00: Ja?
00:19:00: Wenn wir uns eine Umkleide vorstellen und versuchen das wirklich da rein zu versetzen wie war das für uns als wir im Sportunterricht vorher in die Umkleidung mussten?
00:19:12: Es ist Chaos.
00:19:13: Es ist laut.
00:19:16: Wir wissen nicht, wo unser Platz ist.
00:19:20: Wo wir hin können tatsächlich.
00:19:22: Wir wissen auch nicht welche Gerüche da gerade herrschen.
00:19:26: Gerade umkleidend sind.
00:19:28: Geruchsintensiv und ein bisschen
00:19:31: unangenehm ja?
00:19:32: Genau so.
00:19:33: das heißt auch da haben wir Möglichkeiten.
00:19:35: aber vorzubeugen wenn Max Schwierigkeiten hat mit seinem Platz dann wird kann er einfach beim Kreppband markiert werden der
00:19:41: Platz.
00:19:45: drauf steht.
00:19:45: Fertig!
00:19:46: Und das ist dann sein Platz, dann weiß er wo er hin kann.
00:19:48: schon wieder weniger Stress.
00:19:50: wenn der Probleme hat seine Sachen wieder zu finden weil auch das erinnere ich aus meinem Sportunterricht früher dass ja mein T-Shirt in einer einen Ecke lag und der Schuh in der anderen Ecke alle das durcheinander warfen dann kann man sagen okay man macht Boxen wo die Kinder die Sachen reinlegen ganz einfach unter die Bank stellen.
00:20:09: auch das eine gute Möglichkeit.
00:20:14: gegen die Geruchsintensität können wir nicht viel machen in den meisten Umkleiden, aber sollte das tatsächlich ein Problem darstellen oder der Lärmpiegel da drin ein Problem dazustellen gibt es immer Möglichkeiten andere Räumlichkeiten auszuweichen.
00:20:27: Wir haben auch Kinder die sich tatsächlich in den Materialräumen umziehen.
00:20:32: wenn's keine anderen Möglichkeiten gibt dann haben sie da die Möglichkeit sich zurück zu ziehen.
00:20:39: Ein großes Problem ist natürlich auch die Regelkonformität, die Max ja auch hat.
00:20:45: Auch da sollte man gut vorher überlegen was kann man machen mit den Sportlehrern in Rücksprache gehen und welche Möglichkeiten es gibt.
00:20:56: Man könnte auch mal einen Schüler aus dem Spektrum als Schiedsrichter einsetzen, brauchen eine hohe Regelkonformität.
00:21:04: Das ist ne Möglichkeit.
00:21:05: oder wir haben durchaus auch Schüler die tatsächlich vom Sportunterricht befreit werden wenn es gar nicht geht.
00:21:11: Weil sie zum Beispiel... Es gibt ja auch viele Kontaktsportarten, die schwer fallen und dann machen die Kinder eben andere Dinge dafür.
00:21:17: Dann leisten die z.B.
00:21:20: schreiben sie in der Hausarbeit dazu zu den Regeln so dass man ihnen da entgegen kommt.
00:21:26: Auch das gehört dann in so einen Nachteilsausgleich rein.
00:21:29: Spannend!
00:21:31: Ja, natürlich wird alles wieder bewertet beim Verstärkerplan und was ein wichtiger Punkt wäre an der Stelle, was man immer gut einsetzen kann.
00:21:39: gerade im Sportunterricht geht es ja auch viel um das soziale der Kinder und es gibt da die Möglichkeit über sogenannte Social Stories den Kindern soziale Situation nahezubringen.
00:21:51: Das heißt man erklärt ihn dann zum Beispiel, wie verhalte ich mich in der Umkleide-Kabine?
00:21:59: Oder was mache ich wenn ich in die Sporthalle reinkomme.
00:22:05: Oder ich stelle mich auf, wenn ich zur Sporthale hingehe.
00:22:09: Wenn eine soziale Situation ein Problem ist für einen Kind aus dem Spektrum, schreibt man im Prinzip so eine kleine Geschichte ... ganz kurz und knapp die Situation beschreibt, sehr individuell gestaltet wird für das Kind.
00:22:25: Und vor allem sehr bestärkend ist.
00:22:29: also immer wie du schaffst dass du kriegst das hin aber auch du kannst da ins Gespräch gehen.
00:22:37: Das ist so eine Möglichkeit, aber darüber könnte man auch eine ganze Einbefolge irgendwann machen.
00:22:41: Das ist ein ganz tolles Hilfsmittel in die solche Stories.
00:22:46: Interessant was sich in Schulen mittlerweile möglich ist oder entwickelt hat.
00:22:49: also ich hatte ja auch Kinder mit aus dem Autismus-Spektrum bei mir und da gab es auch schon Hüfen oder malen Sozialarbeiter die auch mal punktuell einfach geholfen haben.
00:23:01: aber so zum Beispiel sowas eigentlich ja irgendwo banal ist, dass man sich auf welchen Materialraum umziehen kann.
00:23:07: Warum auch nicht?
00:23:08: Wen stört's denn?
00:23:09: Aber das war früher vielleicht mit Mönchel zu sagen wie jetzt noch extra irgendwie was und wir machen den nicht und keine Ahnung.
00:23:17: nachher passiert da was oder was weiß ich.
00:23:20: also finde ich spannend was sich da so entwickelt hat.
00:23:23: Ja und es gibt einfach oft liegen die Lösungen auf der Hand aber man sieht sie dann nicht.
00:23:27: Und das sind so oft, wie du sagst ganz banale, ganz einfache Dinge die man machen kann.
00:23:34: Da kann man für die Kinder wirklich so viel Stress rausnehmen und da sollten wir immer im Kopf haben weil die Kinder aus dem Spektrum die machen das ja nicht extra.
00:23:45: Die brauchen einfach unsere Unterstützung weil sie müssen in unserem Neuro-typischen System zu Recht kommen.
00:23:52: Wir drängen sie da ja rein, wir zwingen sie zur hohen Anpassungsleistung und das ist einfach total wichtig dass wir entgegenkommen und gucken.
00:24:01: wie können wir das einfacher gestalten so dass auch Schule ein positives erleben ist für die Kinder aus dem Spektrum?
00:24:10: Dann haben wir Mathe.
00:24:11: Da
00:24:11: hatten wir uns überlegt, weil wir ja ... Deutsch hatten die Einzelarbeit und Gruppenarbeit im Sachunterricht.
00:24:18: Es gibt viele Formen wie man arbeitet in Mathe-Unterricht.
00:24:21: Wir haben einen Wochenplan vorgenommen.
00:24:24: Einen Wochenplan ist eine große Herausforderung für ein Kind aus dem Spektrum unter Umständen.
00:24:31: Weil sie lernen sollen sich im Wochenplan zu strukturieren.
00:24:36: Oft ist es so, dass die Kinder schon Bei einfachen, also in Einführungsstrichen für uns?
00:24:43: Für neurotypische Menschen.
00:24:44: Für
00:24:44: neurotypische, einfache Aufgabenzettel völlig überfordert sind weil sie gar nicht wissen wo fange ich überhaupt an?
00:24:51: Wir würden von oben nach unten durcharbeiten, mancher fängt vielleicht an was er am liebsten mag.
00:24:57: Dass jemand am einfachsten erscheint.
00:24:59: aber bei den Kindern aus dem Spektrum kann das eine völlige Überforderung darstellen.
00:25:05: schon ein einfacher Aufgabenzettel und wenn wir uns jetzt so einen Wochenplan vorstellen hinter dem ja noch ganz viele einfache vermeintlich einfache Aufgabenzetteln stecken ist das natürlich eine ganz große Herausforderung.
00:25:17: Und da gibt es eben auch verschiedene Strategien und Möglichkeiten, dass die Schulbegleitung zum Beispiel mit einem Abdeckhilfe arbeitet – wir selber haben da so ein ganz wunderbares Lineal entwickelt!
00:25:31: Das ist relativ breit, das glaube ich lasse mich nicht flügen….
00:25:35: Die normalen fünfzehn Zentimeter lang ungefähr so sieben Zentimeter breit Auf der Vorderseite ist das Lineal auf der Rückseite, die es weiß.
00:25:47: Und ganz bewusst so gewählt, sodass unser Mitarbeiter das dann quasi als Abdeckhilfe nehmen kann.
00:25:54: Da legt er das drüber und gibt dem Kind vor wie's arbeitet.
00:25:58: Ja, verstehe.
00:25:59: oder was eine andere Möglichkeit ist, dass die Kinder sollen lernen sich selber zu strukturieren.
00:26:05: Können das aber nicht?
00:26:06: Dass der Schulbegleitung gemeinsam mit dem Kind das übt insofern, dass zum Beispiel der Aufgabenzettel des Wochenplans einfach zerschnitten wird und dann die Aufgaben übereinander gestapelt werden so dass von oben nach unten abgearbeitet wird.
00:26:21: Ich selber bin da, als ich in der Schulbegleitung tätig war nicht gerade auf Begeisterung der Lehren gestoßen.
00:26:28: Weil das sei ja keine selbstständige Strukturierung, als sich da anfing mit der Schere zu handieren und ... Ich habe ihr dann aber versucht zu erklären, dass das schon eine Strategie ist die ich dem Kind beibringe damit es lernt sich selbstständig zu strukturieren und es ist nach meiner Auffassung eine selbstständige Strukturierung wenn ich mir einen Aufgabenzettel zerschneide und das übereinander lege.
00:26:49: Dann hab' ich eine Strategies wie vorgehe und das kann ich dem kind da nahe bringen natürlich bitte in Rücksprache mit den Lehrern, dass es da nicht zu Konflikten kommt.
00:26:59: Aber da erleben wir auch ganz viel Offenheit inzwischen.
00:27:03: Es gibt die Möglichkeit, Kopfhörer einzusetzen.
00:27:05: Gerade wenn es um Wochenpläne gibt – es gibt ganz wunderbare Lernbüros, wo so einen Pappkarton aufgestellt wird, dass sich Kinder abschirmen können und einfacher arbeiten können.
00:27:16: Auch das ist Material, was gerne und viel genutzt wird.
00:27:20: Und damit skippen wir dann den Matheunterricht?
00:27:23: Mathe ist heute mal unwichtig!
00:27:29: Max wird sich freuen.
00:27:32: Genau, so.
00:27:33: und dann kämen wir eigentlich wieder in der Pause.
00:27:37: Wichtig?
00:27:37: Wir haben natürlich immer den Verstärkerplan jede Stunde durchgezogen mit Max reflektiert.
00:27:42: wie war die Stunde auch gehört?
00:27:43: wie hat er sich selber eingeschätzt und wie schätze ich als Schulbegleitung ihn ein damit man da auch die Selbstreflexion von ihm schärfen kann.
00:27:55: Genau, und jetzt kommen wir zur letzten Stunde quasi.
00:27:58: Also wir bereiten das wieder vor bevor wir in die Pause gehen.
00:28:03: es ist die Veränderung im Stundenplan mit dem Musikunterricht.
00:28:06: Das heißt wir machen ihn noch einmal darauf aufmerksam pass auf Wir müssen gleich oder wir gehen gleich.
00:28:11: wir müssen es vielleicht nicht die richtige Wortwahl in diesem Fall sondern wir gehen Gleich in den Musikraum.
00:28:16: da ist Musik Unterricht Da ist eine veränderte Veränderungen.
00:28:19: Denk bitte daran.
00:28:20: Und dann nochmal was musst du mitnehmen?
00:28:23: Musik unterricht So, es ist das Häft.
00:28:26: Und wichtig für ihn ist natürlich der Hörschutz weil's laut wird.
00:28:31: Ja und dann darf er in die Pause gehen.
00:28:35: Noch mal Pause!
00:28:35: Da brauchen wir jetzt glaube ich nicht näher drauf eingehen, weil wir sollten nur im Blick haben wieder der Stresslevel wie isser müssen wir wieder ablassen in irgendeiner Form?
00:28:44: Haben wir das vielleicht vorher schon geschafft dass der Stress Level gar nicht so hoch ist?
00:28:49: aber den wie immer im Blick behalten Ja und dann gehen wir in die letzte Stunde, möglicherweise ist es die letzte Stunden jetzt Musikunterricht.
00:28:59: Da sollten wir wieder vorausschauend ... Wir gehen mit ihm zum Musikraum und sollten da nochmal denk dran.
00:29:08: Wir gehen jetzt in den Musikraum, wir haben die Raumänderung.
00:29:12: Und wir sollten dringend daran denken dass das alles zutrifft und dass er reizoffen ist und wir sollten wenn möglich diesen Raum mit ihm betreten wenn es ihm gut geht.
00:29:21: Wenn wir merken es geht noch nicht lieber einen Moment noch durchatmen lassen vielleicht auch mal eine Entspannungsübung machen oder es gibt Anti-Stressbälle oder andere Dinge die man geben ihnen in die Hand geben kann damit ein Stress auch abbauen
00:29:36: kann
00:29:37: Und erst die den Unterricht betreten, wenn es eben gut geht.
00:29:41: Weil wir wissen das Musik für ihn eine ganz große Herausforderung ist und da braucht er viel Kraft um diese Stunde dann zu bewältigen.
00:29:50: Genau!
00:29:50: Dann sollten wir wieder gucken wie ist der Geräuschspegel aus seiner Sicht nicht aus unserer Sicht?
00:30:00: Wenn ein schönes Weihnachtslied gesungen wird zum Beispiel oder irgendein anderes Lied gesunken wird, kann das für uns total schön klingen auch wenn es sehr laut ist.
00:30:12: Kinderstimmen sind toll!
00:30:13: Also wenn so eine Kinderchor singt, ist das total schön.
00:30:16: Wenn sie noch da Musik zu machen und man sieht die strahlenden Gesichter dabei also Instrumente dazu spielen dann ist das ganz viel Atmosphäre.
00:30:25: aber Max wird Wahrscheinlich sich vorwiegend auf den Geräuschspegel beziehen, dass andere darum gar nicht so wahrnehmen können.
00:30:34: Und dadurch ist es dann wichtig im Hilfsmittel wie zum Beispiel Kopfhörer anzubieten in ihr Kopfhörer auch anzubieten oder wenn ich merke das funktioniert gar nicht.
00:30:42: auch rauszugehen mit ihm Ja Dann haben wir ein Unterricht geschafft.
00:30:48: Schule ist zu Ende.
00:30:49: Wir sollten nochmal mit ihm reflektieren Wie ist der Musikunterricht gelaufen?
00:30:54: und da nicht reflektierend an unseren Maßstäben Okay.
00:30:59: Sondern reflektieren an seinen Maßstäben.
00:31:01: und wenn er es geschafft hat diesen Musikunterricht ohne eine Eskalation zu verbringen, auch wenn er eine Pause brauchte zwischen uns ist das eine Höchstleistung.
00:31:09: oder wenn er gesagt hat so ich brauche jetzt eine Pause ist dass eine höchste Leistung hinterher wieder teilnehmen
00:31:14: konnte.
00:31:15: Als Schulbegleitung sollte also wirklich geschaut werden was ist nach seinem Maßstäbem eine gute Leistung?
00:31:20: Und das dem Kind auch klarzumachen!
00:31:22: Dass es gut ist nach einer Pause zu fragen und dann den positiven Verstärker auf dem Plan zu kleben Das kann alles in einem kleinen Feedback-Gespräch eingebaut werden, welches jeden Tag durchgeführt werden
00:31:32: kann.
00:31:33: Dann packt er die Tasche, gegebenenfalls braucht er da die Unterstützung und dann ist es natürlich wichtig ihr zu gucken wenn's Veränderungen am nächsten Tag schon gibt, wenn das bekannt ist auch dass kann ja sein ihnen darauf auch schon vorzubereiten.
00:31:47: Auch das ist eine Möglichkeit damit der dann schon weiß sich am nächsten Morgen kommen kann und sagen okay ich weiß heute ist meine Klassenlehrerin nicht da dafür kommt aber Die nette Lehrerin vom Sachunterricht zum Beispiel, die wahrscheinlich einen Stein im Brett hat bei ihm allein weil sie Sachunterrichten unterrichtet.
00:32:06: Genau und so kann dann Max hoffentlich glücklich nach Hause gehen.
00:32:13: Wir sind dann auch quasi durch mit unserer Schulung.
00:32:17: Würden dann noch mal besprechen, welche Möglichkeiten es so im Krisenmanagement gibt?
00:32:21: Was alles passieren kann – das ist uns immer noch wichtig!
00:32:24: Wir sind ja jetzt ohne eine Krise quasi durchgegangen.
00:32:27: Wir haben einmal nicht darauf aufmerksam gemacht.
00:32:28: wir können das fast füllzig und das können wir aber auch entlernen.
00:32:33: Was uns aber wichtig ist zu sagen, egal wie gut wir arbeiten.
00:32:38: Egal wie vorausschauend wir arbeiten es kann immer wieder zur Eskalation kommen und es ist wichtig dass wir versuchen präventiv einzugreifen das wir stressvorbeugend arbeiten.
00:32:51: Aber es ist nicht die Schuld der Schulbegleitung wenn es zur Eskhalation kommt.
00:32:56: Das war
00:32:57: Klassenklima.
00:32:58: The Talk über Schulbekleidung von der SRB Rohr.
00:33:01: Ich würde mich freuen wenn ihr nächste Woche wieder rein hört.
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